In Australien ist ein mit gentechnisch verändertem Raps beladener LKW verunglückt. 30 Tonnen der transgenen Rapssamen wurden verschüttet, berichtet der öffentlich-rechtliche Rundfunksender ABC auf seiner Website. Der Fahrer des Trucks blieb unverletzt. Sorgen gibt es aber wegen einer möglichen Ausbreitung des genmodifizierten Raps.
Der Unfall ereignete sich Ende März in der Region Great Southern im Bundesstaat Western Australia. Der dritte Anhänger des „road trains“ überschlug sich in einer Kurve, meldet die ABC. Die australischen Grünen befürchten Schäden für die Umwelt und finanzielle Verluste für Farmer, falls sich der in die Umwelt gelangte Gentech-Raps auf deren Feldern ausbreitet. „Verschüttungen dieser Art sollten als ernstes biologisches Risiko behandelt werden“, erklärte die Senatorin Rachel Siewert. [dh]